Leben mit Humor - trotz Tumor
Unter diesem Titel habe ich 2009 ein Buch veröffentlicht.
Leute die mich - uns - kennen, wissen von der schrecklichen Zeit, die wir durchgemacht haben.
Mein Sohn ist mit 4 Jahren an Krebs erkrankt und die Prognose war nicht wirklich rosig.
Wenn einem durch so eine Diagnose von einer Sekunde auf die andere der Boden unter den Füßen weggerissen wird, verlernt man zu lachen, zu leben und zu empfinden.
Während der ganzen Klinikaufenthalte habe ich eine Art Tagebuch geführt.
Damals wusste ich nicht weshalb und das ich daraus irgendwann mal ein Buch schreiben würde, kam mir zu dem Zeitpunkt nicht mal in den Sinn.
Es ergab sich einfach so.
Irgendwann kam ich an einen Punkt, wo ich das Erlebte verarbeiten musste. Ich hatte es tief in mir vergraben und versucht zu ignorieren, damit es nur ja nicht weh tat. Aber das Wissen, das Erlebte, die Angst, die Sorgen, die Wut - es war alles da und wollte aus mir heraus.
Und so schrieb ich das Buch über die Geschichte meines Jungen in seiner schwersten Zeit und wie er - wir - damit umzugehen lernten.
Leben mit Humor - trotz Tumor
# Taschenbuch: 42 Seiten
# Verlag: Lulu.com (23. Januar 2009)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 1409259021
# ISBN-13: 978-1409259022
# Größe und/oder Gewicht: 17,5 x 10,8 x 0,3 cm
Download 6,25 €
Gedruckte Ausgabe 12,51 €
Das Buch kann HIER bestellt werden.
Es steht auch zum Download zur Verfügung.
Ein Teil des Erlöses kommt der Krebsstation der Kinderklinik in Krefeld zu Gute.
Wer sich über den hohen Preis für so ein kleines Büchlein wundert, dem sei erklärt, dass allein die Herstellungskosten nur knapp unter der 10,- € Grenze liegen. Was "über" bleibt, wird auf den Versand und die Kinderklinik verteilt.
Mit diesem Buch wird kein Einkommen erzielt aber ein guter Zweck unterstützt.
Ich hoffe, anderen Eltern und Angehörigen in ähnlichen Situationen mit diesem Buch ein wenig Kraft, Mut und Unterstützung zu schenken.
Leseprobe:
Für Montag, den 27.01.2006 war eine MRT zur Kontrolle angesetzt und ich sollte am nächsten Morgen wieder entlassen werden.
Dazu kam es nicht mehr.
Bei der MRT fanden die Ärzte eine Raumforderung an der Schädelbasis und so musste ich Dienstagmorgen ins CT, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dienstagabend haben die Ärzte zu Mama gesagt, dass sie einen Tumor in meinem Kopf gefunden hätten.
Niemand hatte damit gerechnet doch nun war der Befund da: Ich habe einen Gehirntumor.
Ich fragte meine Mama, ob nun ein richtiger Krebs in meinem Kopf herum krabbeln würde aber sie meinte, dass das ja wohl kitzeln würde. Das klang logisch und außerdem, so sagte ich ihr, würde es dann ja auch stinken, denn Krebse stinken immer.
Mama lächelte darüber aber ihre Augen schwitzten und das hörte gar nicht mehr auf, als ich sie fragte, ob ich nun sterben muss.
Mama hat mich noch nie belogen und so sagte sie mir, dass sie das nicht wüsste, es aber sein kann, wenn wir nichts dagegen unternehmen würden. Also beschlossen wir gemeinsam, dass wir alles tun werden, was die Ärzte uns sagten. Auch, wenn es mir manchmal wehtun oder ich Angst haben würde...
